Wie ich meinen eigenen LinkedIn-Kanal aufgebaut habe — und was dabei entstanden ist.
Problem
Ich berate Kunden darin, wie sie sichtbar werden und Vertrauen aufbauen. Das setzt voraus, dass ich selbst zeige, wie das in der Praxis aussieht.
Ansatz
Drei Prinzipien, die ich auch meinen Kunden empfehle:
Erstens: gezielt vernetzen. Ich habe mich mit Entscheidern aus relevanten Branchen verbunden — nicht mit möglichst vielen, sondern mit den richtigen.
Zweitens: substanzielle Inhalte statt Allgemeinwissen. Jeder Post hat einen konkreten Informationsgehalt — keine Motivationssprüche, keine Listicles. Inhalte, die jemandem in meiner Zielgruppe tatsächlich etwas geben.
Drittens: ein LinkedIn-Newsletter für die, die tiefer einsteigen wollen. Kein Massenversand — ein Format, das von Entscheidern gelesen wird.
Ergebnis
138.565
Impressions — organisch, ohne bezahlte Reichweite. +385,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
30.342
erreichte Mitglieder.
1.823
Follower, +48,6% im Jahresvergleich — der Kurvenanstieg beschleunigt sich.
50%
Newsletter-Öffnungsrate. Branchendurchschnitt: 35–40%.
Die Inhalte landen dort, wo sie sollen: 47% der Follower sind erfahrene Professionals, 29% kommen aus Unternehmen mit über 10.000 Beschäftigten.
Was das zeigt
LinkedIn funktioniert nicht als Leadkanal, sondern als Vertrauenskanal. Wer konsequent substanzielle Inhalte für eine klare Zielgruppe produziert, baut über Zeit eine Präsenz auf, bei der Outreach keine Kaltakquise mehr ist. Der Empfänger kennt dich bereits.
Das ist das Studio-Prinzip in der Praxis.